Schöne fremde Welt. Japan im 19. Jahrhundert

Felice Beato, venezianischer Fotograf, dessen Geburts- und Todesort von Fragezeichen umwölkt sind, führte ein reiselustiges Leben. Krimkrieg, Indienkrise, Opiumkriege und ab 1863 Japan. Als Europäer zur Edo-Zeit (in der sich Japan eigentlich komplett abschottete) gelangen ihm unglaubliche Aufnahmen japanischen Lebens. Viele seiner Werke sind momentan – neben anderen Fotografien aus China und Japan – im Museum Ludwig in Köln zu sehen:

In der gemeinsamen Ausstellung von Fotografien aus Japan und China erhält der Besucher faszinierende Einblicke in die ‚virtuellen‘ Welten der fremden Kulturen, die trotz der geographischen Nähe ganz unterschiedlich dargestellt wurden. Gleichzeitig kann in der Betrachtung dieser originalen Fotografien die enorme westliche Faszination an japanischen und chinesischen Lebenswelten nachvollzogen werden, die nicht zuletzt maßgeblich die gesamte Kunst um 1900 beeinflusst hat.

(Bilder: Felice Beato – Samurai, Hinrichtung um 1880, Geisha. Unbekannter Fotograf um 1860: tätowierter Mann, Sammlung Lebeck)

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