Geister

Begrabene aber immer weiter schlagende Herzen, das Kommunizieren mit Verstorbenen über ein so genanntes Medium, Tischrücken und durch Klopfzeichen übermittelte Sätze aus dem Jenseits – Beginn des 19. Jahrhundert war der Geisterglaube nicht nur in der Literatur sondern auch während des geselligen Beisammenseins weit verbreitet. Besonders das amerikanische Medium Nina Crandon sorgte für Schlagzeilen und erbitterte Gegendarstellungen. Ausgerechnet der berühmte Harry Houdini, dessen unerklärliche Entfesselungskunststücke oft als wahre Magie bezeichnet wurden, machte es sich zur Aufgabe, falsche Geisterbeschwörer und Betrüger zu entlarven. Doch nicht alle Phänomene  ließen sich auch logisch erklären. Eine Überzeugung, die Johan von Riepenbreuch als Anhänger des Mesmerismus in „Die Guten, die Bösen und die Toten“ nicht nur ein Mal betextete.

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