Waisenkinder

Erst im angehenden 20. Jahrhundert entstanden im Zuge der veränderten Gesellschaft durchaus aufgeklärte und auf die Bedürfnisse der Kinder ausgerichtete Waisenheime. Zu Zeiten von Johan von Riepenbreuch dagegen wurde mit allein stehenden, auffällig oder straffällig gewordenen Kindern sehr hart verfahren. Weigerte sich die Verwandtschaft, sie aufzunehmen oder sie finanziell zu unterstützen, landeten elternlose Kinder in geschlossenen Anstalten. Dort wurden Geschwisterpaare nach Geschlecht getrennt und nicht selten entschied die Anstaltsleitung aufgrund von Vermutungen über Herkunft und Familie der Neuzugänge, welche teilweise unmenschliche Erziehungsmaßnahmen auf sie zukamen.

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