Lobotomie

Hirnoperationstechnik, bei der u.a. Nervenbahnen durchtrennt werden. Ursprünglich gedacht als Schmerztherapie wurde die Lobotomie im Zuge der Psychochirurgie vermehrt eingesetzt, um „nicht konforme“ Verhaltensmuster (wie Boshaftigkeit, Hyperaktivität aber auch Homosexualität oder „falsche“ politische Überzeugungen) ein für alle mal zu „therapieren“. Johan von Riepenbreuch muss Zeuge einer solchen Lobotomie gewesen sein, er hat diese kaum als Operation zu bezeichnenden Behandlungen in seinem Text in „Die Guten, die Bösen und die Toten“ kritisch verarbeitet.

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