Miss Djuna Lou & Master Jack

Welch klangvolle Namen, welch ernste Mienen! Dürfen wir vorstellen?

Miss Djuna Lou & Master Jack.

Beide Meister ihres Fachs, der theatralen Kunst mit Tiefgang und dem Einblick in Verborgenes wie Vergangenes. Sie bedienen sich dabei der Mittel des Figurentheaters, der Schauspielerei und des Gesangs, nutzen Marionetten und Handpuppen und schlüpfen in Papier- sowie Schattentheater.

So gelang den beiden auf ihren schauspielerischen Zeitreisen bereits die Lösung so mancher Rätsel, die die Welt oft jahrelang in Atem hielten. Ihre besonderen Fähigkeiten, die auf großer Begabung sowie hoher Sensibilität und Imaginationskraft beruhen, trugen ihnen den Ruf als Medien ein.

Von Poe-Toaster über Jack the Ripper bis ins Japan des 16. Jahrhunderts

Ein Beispiel aus der jüngeren Vergangenheit ist der Fall des sogenannten „Poe-Toasters„. Im Jahre 1949 tauchte er das erste Mal auf: ein vermummter Verehrer des Edgar Allan Poes hinterließ am Geburtstag des Dichters eine kleine Flasche Cognac und Blumen auf seinem Grab, über 60 Jahre lang bis ins Jahr 2010. Dreimal warteten seine Fans nun vergeblich am 19. Januar: der Poe-Toaster kehrte nicht mehr zurück. Niemals wurde seine Identität publik, doch Djuna Lou und Master Jack erfuhren in einer privaten Séance, was es mit ihm auf sich hatte – und warum er nicht mehr ist. Zu unserem großen Bedauern durften sie uns jedoch nicht mehr verraten, um ihre aktuelle Mission, die Klärung des Geheimnisses um Johan von Riepenbreuch und wie Adele ihn finden konnte, nicht zu gefährden.

Ein weiteres Geheimnis, das die beiden bewahren, ist das Wissen, wie Madame Chiyome ihre „tödlichen Blumen“ als weiblichen Ninja-Zirkel aufbaute. Ein Bund, der scheinbar heute noch existiert und daher ebenfalls im visionären Reich der Phantasie bleiben muss. Ähnlich sieht es leider Gottes auch mit Jack the Ripper aus. Die Verstrickungen reichen bis in die höchsten Kreise der damaligen viktorianischen Gesellschaft und brachten schon ganz andere wie Patricia Cornwell an den Rand der Verzweiflung: ein Dickicht um Verschwörungen und Vertuschung verschleiert den Frauenmörder. In einer spektakulären Sitzung gelang es den beiden Künstlern jedoch, der Zeit ihr Rätsel zu entreißen. Die Kosten dafür sind hoch: sie sind zum Schweigen verdammt.

Adele und Johan von Riepenbreuch

Glücklicherweise sieht es mit der Enthüllung des Schicksals von Johan von Riepenbreuch etwas anders aus. Auch hier haben sich bereits gewisse Gefahrenmomente ergeben, doch die Schauspieler können uns und einer auserwählten Schar an Begleitern den Blick hinter die Kulissen gewähren. Am 14. März ist es soweit: in einer einmaligen Veranstaltung dieser Art treffen wir uns an geheimem Ort in Berlin und erleben das große Finale der Johan von Riepenbreuch Geschichte als Schattentheater-Vision. Wir sind sehr glücklich, die beiden für dieses Geheimnis der englisch-deutschen Literaturgeschichte begeistern zu können und fiebern bereits auf den Aufführungstermin hin! Wer wissen möchte, wo und wann genau dieses Ereignis stattfinden wird hat zwei Möglichkeiten: als Unterstützer der Crowdfunding-Kampagne bei inkubato aktiv werden, oder unseren Newsletter abonnieren.

Sehr gespannt sind wir übrigens darauf, wie Adele, die literarische Detektivin der Geheimloge Das wilde Dutzend im Jahre 1900 herausfand, was mit Johan passierte. Ob Djuna Lou und Master Jack auch ihre Spur rekonstruieren konnten? Einen ersten Hinweis lieferte bereits Adeles Suche nach Johan: es gab einen unbekannten Dritten – wird die Aufführung seine Identität preisgeben? Fragen über Fragen…

 

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