Adeles Salon – MUSEO 2012 Blogparade

In Vorbereitung zur aufbruch Tagung und dem anschließenden stARTcamp in München, Das wilde Dutzend - Logenladen und Museumrief Tanja Praske vom Residenzmuseum München zu einer Blogparade für Museen und Kulturinstitutionen auf. Wir haben als „Verlag+“ beschlossen mitzumachen und das Konzept unseres Logenladens mit kleinem Museum vorzustellen. Logenladen? Ja, ganz richtig, hinter dem wilden Dutzend steckt eine Geheimloge für Kunst und Literatur, die es bereits seit mehreren Jahrhunderten gibt. Aus ihrem Geheimarchiv veröffentlichen wir nach und nach alte wie auch aktuelle Manuskripte, die verborgene Wahrheiten über ihre Entstehungszeit thematisieren. Im Laden dieser Loge, deren öffentliches Gesicht der Verlag ist, gibt es daher neben den Büchern und Bildern auch Devotionalien aus der Logengeschichte. Die museo-Blogparade dreht sich ums Programm 2012. Für uns ist das gerade sehr spannend, denn mit dem heutigen Tage steht ein großer Wechsel ins Haus!

Das wilde Dutzend Logenladen 2011: Adeles Salon 1900

Adele 1900 in ihrem Salon, Das wilde Dutzend

Seit es den Verlag gibt drehte sich alles um Johan von Riepenbreuch und seine viktorianische Schreckenschronik „Die Guten, die Bösen und die Toten“. Mit dem Logenmitglied Adele, einer Detektivin, tauchten wir vor einem Jahr in die Zeit um 1900 ein: was war dem Dichter und Totenfotograf Johan 1899 zugestoßen und wo hatte er sein Manuskript versteckt? Mit einer interaktiven Ausstellung in der Kunstbox ging es los, im Logenladen lief es weiter: Adele und ihr Kreis erlebten unglaubliche Abenteuer – ob im Seziersaal der Pépinière, auf viktorianischen Friedhöfen oder im Moor rund um Stillvelde. Letzte Woche war nun das offizielle Ende dieser Geschichtswelt: Adeles Salon 1900 verabschiedete sich mit der Schattentheater-Séance „Die Guten, die Bösen und die Toten“, alle Rätsel um Johan schienen geklärt. Doch die Mitglieder von Adeles Salon gaben sich damit nicht zufrieden: so heißt unser Zeremonienmeister heute ein letztes Mal Fotograf und Salonlöwe Ernst Hellemann,  Assistenzarzt Maximiliano, Anwalt Alfons Krampe, Journalistin und Suffragette Sophie,  Spieler Gustav und den Offizier Hermann Berlepsch in Adeles Salon willkommen …

Die Zukunft von Adeles Salon

Adele hat natürlich längst den nächsten Auftrag von den anderen, uns unbekannten Mitgliedern der Geheimgesellschaft. Ab und an verrät sie ein bisschen davon auf ihrem Facebookprofil. Aktuell sieht es so aus, als plane Adele einen längeren Aufenthalt im geheimen Archiv. In den letzten Monaten besuchten außerdem ungewöhnlich viele der interessantesten deutschen AutorInnen und IllustratorInnen Adele an ihrem Arbeitsplatz, an dem sich die Bücher nur so stapeln. Von Anthologien mittelalterlicher Literatur über Botanistik, Obskurismus und Fantastik hin zur deutschen Romantik: quer durch die Jahrhunderte und Themengebiete scheint Adele zu recherchieren. Es wird gemunkelt, dass im Juni diesen Jahres eine neue (Print-) Veröffentlichung ansteht und auch auf dem elektronischen Lesefeld guckt sich Adele gerade äußerst interessiert um.

Adeles Salon geht weiter

Noch wissen wir nicht genau, wohin die Reise mit Adele gehen wird, doch die ersten neuen Veranstaltungen stehen bereits. Ab April laden wir einmal im Monat zu „Adeles Stories“ ein. Ein interaktives Format, bei dem wir gemeinsam Geschichten rund um Adele erspielen wollen. War der Spielerkreis von Adeles Salon immer auf eine kleine Zahl beschränkt, können wir diese Abende für mehr Teilnehmer öffnen! Eine Einladung erfolgt bald via Newsletter und Facebook. Auch das bisherige Salonformat wird im sechswöchigen Rhythmus mit neuem Hintergrund fortgesetzt. Übrigens weiß der Club des unbekannten Dichters in der Regel als erster von diesen Salonabenden…

Was gehört noch dazu, um eine neue Storywelt zu etablieren?

In den nächsten vier Wochen werden wir mit Feuereifer den Laden umgestalten und im Mai geht es dann ganz offiziell los. Ende April bzw. Anfang Mai bekommen unsere Crowdfunder als allererste einen exklusiven Einblick ins nächste Geschichtenuniversum mit dem Download eines Kapitels zum nächsten Buch. Wie das Abenteuer dann für alle Interessierten weitergeht, das können wir hier natürlich noch nicht verraten außer: es wird wieder unterschiedlichste Kunstformen und Mitmach-Möglichkeiten geben!

 

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4 Kommentare zu Adeles Salon – MUSEO 2012 Blogparade

  1. Tanja Praske schreibt:

    Liebes Redaktionsteam,

    wir sind begeistert über diesen vielschichtigen Beitrag zur MUSEO-Blog-Parade 2012!

    „Adeles Salon“ fasziniert, auch in der Nachblende und im Ausblick auf die nahe Zukunft. Die Geheimloge hinter dem wilden Dutzend, die diversen Protagonisten, die rund um Adeles Salon informieren und das anstehende interaktive Format haben die Neugier auf mehr Storytelling geweckt. Wir sind gespannt – weiter so!

    Herzliche Grüße aus München

    Tanja Praske
    Zuständig für den Web2.0-Auftritt des Residenzmuseums
    http://www.facebook.com/ResidenzMuenchen

  2. Pingback: Residenz München » Aufruf zur MUSEO-Blog-Parade 2012: Was ist Euer herausragendes Thema für 2012?

  3. Pingback: Residenz München » Fazit 2/2 – MUSEO-Blog-Parade 2012: 18 „Appetitmacher auf Kultur“ entwerfen Kaleidoskop kultureller Vielfalt

  4. Tanja Praske schreibt:

    Liebes Redaktionsteam,

    vielen herzlichen Dank für die Teilnahme an der MUSEO-Blog-Parade 2012!
    Hier nun unser 2. Fazit der Blogparade:
    http://www.residenz-muenchen-blog.de/?p=1562#more-1562

    Wir wünschen viel Lesevergnügen!

    Residenzmuseum München

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