Die Qual der Wahl

Den Arbeitsauftrag für diese Woche habe ich direkt von Adele bekommen. Ich werde ihr helfen, die Prämien an alle Unterstützer der Crowdfunding-Kampagne zu verschicken. Nur die edlen Spender, die eine DVD bekommen, müssen noch ein bisschen warten. Die ist nämlich noch in der Mache und wird vermutlich Ende April fertig. Die Woche könnte echt gut werden, wenn da nicht der näher rückende Abgabetermin aller Hausarbeiten wäre.

Mir liegt ein letztes Essay zum Thema Social Media auf der Tasche. Ich hatte mir das alles doch so schön (naiv) ausgemalt: Wenn ich erst einmal näher dran bin und praktisch mittendrin stecke im Social Media-Thema dann findet sich bestimmt leicht ein Thema und ich kann dieses Essay mal eben locker aus der Hüfte schießen. Das Problem: bisher bin ich nicht an den Punkt gekommen, an dem ich hätte schießen können. In Sachen Themensuche hakt’s gewaltig. Dieser Themenüberschuss ist nicht mehr schön.

Sollte ich mir vielleicht Ansgar Hevelings Gastkommentar im Handelsblatt vornehmen?! Ein unglaublicher Beitrag des CDU-Politikers. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie man ernsthaft der Meinung sein kann, dass das Web 2.0 bald Geschichte sein wird. Das Feld Social Media steht doch noch am Anfang seiner Entwicklung. Dass es Kritikpunkte und Verbesserungsmöglichkeiten gibt, ist völlig klar. Man muss doch aber erstmal drüber reden und wenn man kritische Kommentare schreibt, dann doch aber mit konstruktiven Argumenten. Ist ja nun auch schon ein bisschen ausgelutscht sich über Heveling auszulassen, allein auf Handelsblatt.com gibt es 474 Kommentare zu diesem Gastbeitrag. Und überhaupt: das Thema wäre gar nicht gut für meine Nerven. Immerhin bin ich beim wilden Dutzend, um den patenten Umgang mit Social Media-Tools zu erlernen, warum sollte ich das machen, wenn das Thema bald gegessen sein wird.

Vergangene Woche habe ich die Facebook-Fanpage vom wilden Dutzend ausgewertet. Es braucht schon eine Weile, bis man sich eingearbeitet hat. Für die nächste Zeit stehen die Auswertungen der Hootsuite.com-Statistik und die Auswertung der Aktivitäten auf der Homepage an. Darüber könnte ich eigentlich auch mein Essay schreiben. Notiz an mich: Statistiken als potenzielles Thema im Auge behalten.

Zu guter Letzt spiele ich mit dem Gedanken, mich näher mit Pinterest auseinander zu setzen; genauer gesagt mit der von Wolfgang Gumpelmaier gestarteten Blogparade zur Pinterest-Nutzung. Was lässt sich herausholen aus Pinterest, abgesehen vom Pinnen schöner Fotos und kluger Infografiken.

Spätestens Ende der Woche weiß ich, was ich genommen haben werde. (Wie nennt man denn nur diese Zeitform? Ist das noch Futur II?) – du kannst ja mal Master Jack und Miss Djuna Lou fragen, ob sie für dich auch in die Zukunft blicken?! (Anm. DM)

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