Es schwimmt sich ganz gut im kalten Wasser

Der dritte und letzte Monat als „Das wilde Dutzend“-Praktikantin hat angefangen und die Uhr wird meine verbliebene Verlagszeit viel zu schnell wegticken. Wie das nun mal so ist, wenn etwas richtig viel Spaß macht! Doch für diese Woche steht erst einmal die bisher größte aller Herausforderungen an: Facebook und Twitter möchten bis Mittwoch von mir gefüttert werden!

Wie packt man das nur am besten an? Eine Möglichkeit wäre natürlich: Fire & Forget. Doch dann hätte ich mir vor zwei Wochen nicht die Facebook-Statistik zu Gemüte führen brauchen. Der Arbeitsauftrag lautete: Finde heraus, was wann bei wem am besten funktioniert. Bilder sind ganz weit vorn, noch vor den Videos. Ich weiß, das ist jetzt nicht die aller neueste Erkenntnis. Ich will nur klar machen, dass das auch beim wilden Dutzend so ist. Das Problem dabei ist jedoch die Suche nach interessanten, passenden und witzigen Bildern. Eigentlich braucht man sie nicht suchen, die richtig guten Bilder finden einen. Nur nicht dann, wenn man gerade mal eins dieser Sorte gebrauchen könnte. Ich muss mir auch erstmal einen guten und ergiebigen Pool an Informationsquellen zusammenstellen.

Sehr gut funktionieren auch knackige Statusmeldungen. Man muss nur zur richtigen Zeit, Sachen ansprechen, die die anderen auch gerade beschäftigen. Einfachstes Beispiel: um die Mittagszeit, wenn alle mit ihren Gedanken beim Essen sind, mal eben eine Mahlzeit-Meldung in die Runde werfen. Hat beim wilden Dutzend bisher recht gut geklappt. Ich werd das morgen vielleicht auch mal ausprobieren. Mein Problem wird nur sein, dass ich ganz im Gegensatz zum Fire & Forget-Prinzip jedes einzelne Wort rund lutschen werde. Bloß gut, dass ich hier im Blog auch extra noch drauf hinweise. Damit auch jeder merkt, dass mein Guten Appetit-Wunsch ein wenig gestelzt klingt.

Auch wenn sich das in diesem Beitrag jetzt nicht unbedingt so anhört, aber ich bin sehr froh ins kalte Facebook-Twitter-Wasser geworfen worden zu sein. Wie sollte ich es sonst auch lernen. Und irgendwann, wenn ich groß bin, werde ich auch eine Praktikantin haben, ihr mein Vertrauen schenken und mich an ihren ersten Statusmeldungen und Tweets erfreuen. Die wird sich umgucken!

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