Wie bin ich eigentlich hier gelandet?

Nur noch zwei Wochen und ein Tag und dann ist mein Praktikum beim wilden Dutzend auch schon Geschichte. Grund genug, noch einmal darüber nachzudenken, wie ich eigentlich hier gelandet bin.

Also, alles auf Anfang: Ich bin Masterstudentin im berufsbegleitenden Studiengang Kulturmanagement und Kulturtourismus an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder). Soweit so gut. In der Studienordnung ist festgelegt, dass im vierten Semester ein Praktikum zu absolvieren ist – auch das: ein Fakt. Im Bestfall sollte es eine Stelle sein, bei der die Möglichkeit bestünde, meine Vorgesetzten regelrecht auszusaugen. Das Aussaugkriterium war mir sehr wichtig, da eine Masterarbeit darauf wartet, geschrieben zu werden. Vor der Praktikumssuche stand somit die Suche nach einem interessanten Thema für eine Abschlussarbeit. Eines schönen Abends, während einer kleinen Thema-Grübel-Pause, die ich bei Facebook verbrachte, stieß ich auf Das wilde Dutzend.

Aus meinem Päuschen wurde ein abendfüllendes Programm

Das wilde Dutzend – Loge und Verlag für Rätselhaftes und Verborgenes. Sachen gibt’s! Ein Thema war an dieser Stelle allerdings noch nicht in Sicht. Doch Gott schütze das Internet – denn vom wilden Dutzend war es nicht mehr weit zu Dorothea Martin und Transmedia Storytelling. Noch ein wenig Recherche hier und da und aha, es gibt auch einen Laden für Rätselhaftes und Verborgenes. Dorothea wird dort sein. Da der Laden am folgenden Samstag geöffnet hatte, war völlig klar, dass ich mir die Sache mal vor Ort ansehen musste. So begab es sich, dass ich am 12. November 2011, 11.10 Uhr Ortszeit vorm Laden in der Hagenauer Straße 2 stand. Nicht nur das, ich ging sogar rein! Nach einem netten Gespräch mit Doro verließ ich ihn wieder mit einer Einladung zur Vernissage von Ebeneeza K., die am selben Abend in der Staatsgalerie Prenzlauer Berg stattfand. Ich war NATÜRLICH dort und hab auch Simone kennengelernt, die neben Doro den Verlag im Auftrag der Loge leitet. Wir vereinbarten einen Termin für das Vorstellungsgespräch und ich war selig.

Das Vorstellungsgespräch war absolut nach meinem Geschmack: 20.00 Uhr in einer Bar. Nach ein paar Erfrischungsgetränken, waren wir uns handelseinig. Ich hatte meinen Praktikumsplatz, ein zwar grobes aber vielversprechendes Thema für die Masterarbeit (Transmedia Storytelling) und zu guter letzt auch eine Aussaugerlaubnis. Das wilde Dutzend bekam im Gegenzug ein wenig Unterstützung. Ich hatte den Eindruck, dass beide Seiten äußerst zu frieden mit sich waren.

Das ist jetzt alles schon ein Weilchen her und die Masterarbeit rückt immer näher. Vergangene Woche ging es darum, eine detaillierte Gliederung beim Lehrstuhl abzugeben. Fachfrau Doro hat mir dabei sehr geholfen. Dieses Praktikum hält nicht nur was es verspricht, es übertrifft sämtliche Erwartungen. Denn so ganz Nebenbei, beim Abwaschen und beim Käffchen, konnte ich auch zwei Interviewpartner für meine Arbeit gewinnen.

Der Gedanke an das baldige Ende des Praktikums zieht irgendwie ganz schön runter. Aber so richtig los, wird mich das wilde Dutzend bestimmt nicht mehr. Da bin ich recht zuversichtlich.

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