Grimms Märchen: Die Mutter

Hinter dem heutigen Türchen verbirgt sich eine weitere Antwort auf eines der Geheimnisse um Grimms Märchen: Die Erfindung der bösen Stiefmutter… Unser Countdown geht noch bis zum 20.12.2012 und endet mit der Verlosung eines Geschenks mit Geschichte.

Die böse Mutter von Schneewittchen
Franz Jüttner: Schneewittchen, Scholz' Künstler-Bilderbücher, Mainz 1905. Via Wikicommons CC-PD-MarkSpieglein, Spieglein an der Wand 

Wer ist die schönste im ganzen Land?“

Eine berühmt gewordene Frage, auf die die Königin des Landes immer die Antwort erhält, dass sie selbst die Allerschönste sei, bis, ja bis eines Tages Schneewittchen noch schöner geworden war. Die Frau wird daraufhin ängstlich: was, wenn das Kind ihr einmal alles wegnehmen wird? Zwar wünschte sie sich einst „ein Kind, so weiß wie Schnee, so rot wie Blut und so schwarz wie Ebenholz“  (oder war es der Mann gewesen?)“, doch die Angst ist größer. Ein Jäger wird beauftragt, Sneewittchen soll im Wald umgebracht werden.

Noch in der ersten Ausgabe von Grimms Kinder- und Hausmärchen 1812 war es Schneewittchens eigene Mutter, die den Mord an ihrer Tochter in Auftrag gab. Unvorstellbar, vor allem für Wilhelm Grimm, der nach der Erstausgabe damit begann, die Märchen umzuarbeiten und dabei das Klischee der bösen Stiefmutter erfand…

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