Grimms Märchen: Altdeutsche Wälder

Der Wald ist ein beliebtes Märchenmotiv, das nicht erst von Freud untersucht wurde. Die Brüder Grimm gaben nicht nur Märchen heraus, begannen das Deutsche Wörterbuch und traten als Verfasser vieler Werke auf. 1813 und 1815 und 1816 versuchten sie sich relativ glücklos als Herausgeber der Zeitschrift „Altdeutsche Wälder“.

Teil bzw. Tür 17 des Grimm-Countdowns anlässlich des 200-jährigen Jubiläums der Kinder-und Hausmärchen der Brüder Grimm.

Altdeutsche Wälder

Kellerwald in Nordhessen. Von Willow auf Wikicommons unter CC-BY-SA-2.5 LizenzDrei Ausgaben der „Altdeutschen Wälder“ erschienen insgesamt, danach mussten die Brüder das VOrhaben einer Zeitschrift für altdeutsche Literatur zu betreiben, wieder einstellen. Die Kritik der Größen der Zeit war vernichtend.

Die Etymologie ist für beide Herren Grimm eine Klippe, welche sie niemals berühren, ohne zu scheitern.“ – August Wilhelm Schlegel 

Es kommt noch schlimmer:

Wenn man die ganze Rumpelkammer wohlmeinender Albernheit ausräumt und für jeden Trödel im Namen der >uralten Sage< Ehrerbietung begehrt, so wird in der Tat gescheiten Leuten zu viel zugemutet.“ – August Wilhelm Schlegel

Der Kunstsammler Sulpiz Boisserée bringt es schließlich für Goethe auf den Punkt: „‘Andacht zum Unbedeutenden‘“ betrieben die Brüder mit ihren Volksmärchen und ihrer Zeitschrift.

Alle Zitate nach Ruth OELZE: Und wenn sie nicht gestorben sind… Anekdoten über die Gebrüder Grimm. Berlin: Eulenspiegel, 2009. S.7f

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Ein Kommentar zu Grimms Märchen: Altdeutsche Wälder

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