Codex Roboticus: Adeles erste Erkenntnisse

Wie versprochen halte ich Sie auf dem neuesten Stand und fasse kurz meine ersten Erkenntnisse zusammen. Ich habe mich im Archiv des wilden Dutzends bereits quer durch die Literaturgeschichte geforscht. Vom Golem über Frankenstein bin ich nun umfassend zum literarischen Konstrukt des künstlichen Menschen informiert. Obwohl ich erst seit Kurzem bei Dr. Hans-Martin Nommsen tätig bin, stecke ich außerdem bereits tief in den Recherchen zum Codex Roboticus.

Blick in den Codex Roboticus (Und-Stanislaus-Schwenck-hatte-einen-Traum.jpg)

Dr. Stanislaus Schwenck und der Codex Roboticus

Viel ist über dessen Autor Dr. Stanislaus Schwenck nicht bekannt. Im Ersten Weltkrieg schaffte er es irgendwie, sich vom Tierarzt zum Humanmediziner zu schummeln. Nach dem Krieg praktizierte er als solcher weiter und lebte oberflächlich ein unauffälliges, bürgerliches Leben. Gleichzeitig scheint er sich jedoch auch intensiv mit Spiritualität und Okkultismus beschäftigt zu haben. Bewiesen ist es zwar nicht, doch möglicherweise war er in den 1920er Jahren auch als Autor für diverse Esoterikmagazine tätig. Natürlich erklärt das allein noch nicht seine düsteren und schwer verständlichen Fantasien und Prophezeiungen im Codex Roboticus. Seine Schriften erwecken den Eindruck von einer geheimen Unternehmung die an der Konzeption von Maschinenwesen arbeitet. Auch einige Andeutungen dieser Art in seinen Tagebucheinträgen lassen solche Spekulationen zu. Wie viel Wahrheit ist daran und was ist bloße Spinnerei? Welche Rolle spielt sein nachweislich belegter, für seine Zeit aber auch nicht untypischer, Drogenkonsum? Noch stellen sich mir mehr Fragen, als ich Antworten finden konnte. Gemeinsam mit Dr. Nommsen werde ich mich noch tiefer in die Materialien graben müssen. Zumal die Neuauflage vom Codex Roboticus der Geheimloge Das wilde Dutzend bereits am 04. November dieses Jahres erscheint.

Ich verbleibe mit der Hoffnung auf eine baldige Entwirrung des Rätsels. Adele

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